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  • Diana Miranda

Day 24 - Children of the 80s

Eigentlich wollte ich heute, Gründonnerstag, etwas weniger nostalgisch und vor allem weniger sentimental sein. Eigentlich. Dann kam mir der 80er-Marathon auf SRF3 dazwischen. Und ja, den Rest könnt ihr euch etwa vorstellen, oder? Ich meine, wer eine Bravo Hits 2 aus seiner Jugend in seiner CD-Sammlung hat, weiss spätestens dann, dass er ein Kind der 80er-Jahre ist. Lustig, ich merke erst jetzt, wie sehr meine Eltern Musik gemocht haben, denn obwohl ich erst 82 geboren wurde, haben sich sowohl Brian Adams, Phil Collins, Bon Jovi, Roxette, Queen als auch die Scorpions, Madonna und Whitney Houston nachhaltig in mein musikalisches Gehör eingebrannt. Musik lief damals schon den ganzen Tag. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Ein Erbstück quasi, das jetzt zu meinem Alltag gehört.


Unvergesslich auch, wie ich damals als ca. 7-jährige zusammen mit meiner Schwester jeden Mittwochabend darauf wartete, auf Rai 1 pünktlich um 20:00 Uhr, einen Disney-Film zu sehen. Oder Sonntagnachmittags einen Spielfilm auf dem illegal empfangenen Teleclub. Ihr fragt euch, ob wir TV-Kinder waren? Neeeeein, natürlich nicht! Auch wenn ihr das glaubt, es hat mir überhaupt nicht geschadet, im Fall. Wir hatten eine sehr erfüllte Kindheit, ich schwör! Wir hatten auch genug Bewegung und frische Luft. Zweifellos. Montessori kannte da aber noch niemand - nur falls sich jemand gerade fragt, ob meine Eltern alles richtig gemacht haben.


Sonntags übrigens, da nahmen wir im Wohnzimmer jeweils die Hitparade (heute als Charts bekannt) auf unserer Stereoanlage mit Kassettenrecorder auf. Das nahm auch schon mal einen halben Tag in Anspruch. Nach jedem Lied drückten wir sekunden-genau neben der Record-Taste auf Pause, um nicht unnötig Werbung aufzuzeichnen. Jener analoge Ad-Blocker könnte man rückblickend auch als Pionier-Arbeit betrachten. Saugeil! Heute muss man bei vielen digitalen Angeboten ja dafür bezahlen, keine Werbung zu erhalten. Verrückte Welt diese!


Leute, Musik ist Leben, oder? Ich meine, stellt euch eine Hochzeit ohne EdSheeran oder eine Après-Ski-Party ohne Helene Fischer vor. Oder noch schlimmer, ein Arbeitsweg ohne Highway to Hell. Musik macht so viel mit uns. Ausser Räume zu füllen und Alltage zu erhellen, hat sie die Macht uns durch die Zeit zu teleportieren - an Orte, wo Zeit und Raum unbedeutend sind. Ja, Musik ist für mich oft Magie. Die stärkste Form davon.


Denn plötzlich hörst du dieses eine Lied, bekommst Hühnerhaut und die Welt steht einen kleinen Moment still.💞


Besitos 😘

Diana


PS: ich wünsche euch allen ein paar erholsame Feiertage. Zu Hause. Weil #stayathome to #flattenthecurve. #nursozurerinnerung #justsaying

Lauwarmer Kichererbsen-Salat

für 2 Personen


-> die Angaben sind nur ungefähr, weil ich hier wiedermal Reste verwertet hab.


1/2 Glas gekochte Kichererbsen

1 Stange Sellerie in kleinen Stücken

250 g frische Champignons in Scheiben

1 Tomate in Würfeln

1 Dose Thunfisch

1 Bund Basilikum

1 Knoblauchzehe

Salz, evtl. Gewürze

Weisswein (ca. 1/2 dl)

Öl, Essig


In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, danach kleingehackter Knoblauch und Sellerie darin andüsten. Achtung: nicht zu scharf anbraten, sonst wird der Knoblauch ungeniessbar. Tomate und Champignons hinzugeben. Würzen. Alles so dünsten, bis die Champignons gar sind. Danach etwas Weisswein dazugeben und weiterköcheln. Anschliessend die Kichererbsen dazugeben und alles untereinander machen. Alles in eine Schüssel geben und den kleingehackten Basilikum und den Thunfisch dazutun. Etwas Essig dazu (ich habe weissen Balsamico genommen) und alles gut vermengen. Tipp: dazu passt auch etwas Rucola.

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