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  • Diana Miranda

Day 51 - Küchen-Must-haves

Kochen ist meine absolute Leidenschaft, das haben die meisten wohl schon bemerkt aber besonders die, die mir auf Instagram folgen. Ich probiere gerne neue Küchenutensilien und Lebensmittel aus oder kombiniere Altbekanntes einfach neu. Dabei gibt es aber ein paar Küchenhelfer und Zutaten, die nie in meinem Haushalt fehlen. Die möchte ich euch heute präsentieren - auch weil mich schon ein paar Leute gefragt haben.


Kochutensilien, die nicht fehlen dürfen und ich täglich brauche


Messer

Es gibt für mich nichts schlimmeres und nervigeres, als ein schlecht schneidendes Messer. Gute und qualitativ hochwertige Messer sind ein Must in jeder Profi- und Hobbyküche. Es lohnt sich hier Geld zu investieren, denn meist hat man so ein Messer ein Leben lang. Mann muss es natürlich auch richtig pflegen und gut Sorge tragen, da gehört neben dem Wetzen auch das regelmässige Schleifen mit einem Schleifstein. Ein weiterer Tipp: ich stelle meine Messer nie in den Geschirrspüler sondern wasche diese von Hand.


Sparschäler

Ich bewundere die Menschen, die Kartoffeln mit einem normalen Rüstmesser schälen können. Das entzieht sich komplett meiner Fähigkeit. Ein Sparschäler ist daher unentbehrlich. Da vertraue ich auf Schweizer Qualität und habe gleich mehrere von der gleichen Sorte, nämlich den in der Schweiz patentierten Sparschäler des Herstellers zena Swiss. Gibt es übrigens ganz günstig beim Grosshändler. Da es diesen im Ausland nicht zu kaufen gibt, habe ich diesen eigenhändig exportiert und ist somit auch in meiner zweiten Küche in Barcelona in der Schublade. Sicher ist sicher.


Brett

Wer ein gutes Messer hat muss auch ein guten Brett besitzen oder eben gleich mehrere. Für den alltäglichen Gebrauch verwende ich einfache Plastikbretter, die man ganz einfach in den Geschirrspüler stecken kann und somit einfach zu reinigen und hygienisch sind. Für den Braten oder zum Schneiden von exklusiveren Sachen verwende ich hingegen ein hochwertiges Holzbrett, auch weil es optisch eine Augenweide ist.


Foodprozessor

Ich bin kein Fan von Küchenmaschinen, da die meisten sehr viel Platz einnehmen und meistens nicht für alles zu verwenden sind. Zum Beispiel habe ich mir nie ein Gerät gekauft, das zur Teigherstellung geeignet ist, weil es zu gross ist und meine Küche zu klein. Vor ein paar Jahren habe ich aber einen Foodprozessor geschenkt bekommen und heute ist er nicht mehr wegzudenken. Er nimmt mir einen Grossteil der Arbeit in der Küche ab und ist täglich in Gebrauch, auch weil man leckere und schnelle One-Pot-Gerichte oder Suppen darin zaubern aber eben auch Teig kneten oder Zucker pulverisieren kann.


Lebensmittel, die ich täglich zum Kochen verwende


Zwiebeln & Knoblauch

Keine mediterrane Küche ohne Zwiebeln und Knoblauch. Es gibt eigentlich fast kein Rezept, dass bei mir nicht mit diesen Zutaten beginnt. Es ist so ein bisschen wie das Gewürz oder die Basis von etwas richtig Leckerem! Zwiebeln habe ich meistens verschiedene Sorten verfügbar. Wenn ich in Spanien bin dann nehme ich meistens weisse, süsse Zwiebeln mit nach hause, weil es die hier nicht gibt und sie roh super lecker schmecken - aber vor allem keinen schlechten Atem hinterlassen.


Öl & Essig

In meiner Küche stehen verschiedene Öle zur Auswahl, allerdings koche ist fast ausschliesslich mit Olivenöl. Deswegen gibt es davon mindestens 3 Sorten vorrätig. Für Salate und kalte Speisen verwende ich ein hochwertiges Olivenöl meist aus Südspanien oder Sizilien, welches ich privat beziehe und beim Genuss meist in Ferienstimmung bringt. Dann habe ich zum Kochen eines, dass eher günstig ist und beim Grosshändler im Regal steht. Raps- und Erdnussöl verwende ich meist nur zum Backen oder wenn etwas frittiert werden muss, da es höhere Temperaturen verträgt als Olivenöl.


Gewürze und frische Kräuter

Jamie Oliver hat meine Küche durchaus geprägt würde ich sagen. Ich war früher mal grosser Fan - auch weil er vielen Menschen das Kochen schmackhaft gemacht hat. Er hat eine frische und unkomplizierte Art zu kochen - meist ohne grossen Schnickschnack. Ich habe seinetwegen ein gut sortiertes Gewürzregal und einen kleinen Garten mit diversen Küchenkräutern - wie Basilikum, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Minze und Salbei. Am meisten kommen bei mir genau diese frischen Kräuter (oder in getrockneter Form) zum Einsatz. Petersilie mag ich vor allem für die Dekoration und weil sie oft das Gericht farblich abrundet ohne gross den Geschmack zu verändern. Ausserdem bin ich Fan von Salzen, davon habe ich auch eine kleine Auswahl im Regal, vor allem für Fleischliebhaber ein echter Geheimtipp. Ein grilliertes Angus-Entrecôte in seiner puren Form mit einem Fleur de Sel aus ibizenkischen Salinen gewürzt, ist ein echter Traum!


Weisswein und Co

So wie die Zwiebel und der Knoblauch, hat auch der Weisswein und der Portwein eine wichtige Rolle in meiner Küche. Meist verwende ich diese, um Gerichte während des Garprozesses abzulöschen. Da kommt auch schon mal ein Vodka oder ein Martini zum Einsatz. Meiner Meinung nach rundet es den Geschmack von vielen Menus ab. Ein Risotto ohne Weisswein ist für mich nur halb so gut. Oder eine Rahmsauce ohne Marsala oder Portwein, ist nur halb fertig. Probiert es aus! Hicks....hahahah. Nein Spass, ich tu' es wirklich in die Gerichte und gönne mir selten ein Glas während des Kochens.


Natürlich gibt es ganz viele weitere Utensilien und Lebensmittel, die nicht fehlen dürfen. Eier ist zum Beispiel auch so eine Zutat, die ich immer da habe. Weil man daraus ruck-zuck ein Abendessen zaubern kann, selbst wenn der Kühlschrank fast leer ist. Die meisten obengenannten Zutaten oder Küchenhelfer sind die, die ich wirklich nicht entbehren kann. Und wer weiss, vielleicht versuchst du bei deinem nächsten Gericht auch, einen Portwein oder frische Kräuter einzubinden. Das würde mich sehr freuen!


Also, das war's für heute!

Bis morgen

Diana

Potatoes

für 4 Personen


1 kg junge Kartoffeln

Salz

Oregano

Knoblauchpulver

Olivenöl


Kartoffeln gut waschen und in Wedges schneiden. In eine Ofenform legen und mit Salz, Oregano und Knoblauchpulver würzen. Alles gut mit den Händen untereinandermachen.


Danach etwas Olivenöl über die rohen Kartoffeln geben. In den vorgeheizten Ofen schieben bei 240° Unter- und Oberhitze. 25 Minuten garen, danach mit Alufolie zudecken und weitere 10-15 Minuten bei 200° fertiggaren. Schmecken sehr gut zu Grilladen oder mit einer Sauce Tatar. En Guete!

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