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  • Diana Miranda

Day 19 - I don't give a shit

Es sind exakt 22 Tage vergangen, seit wir uns in Selbst-Isolation begeben haben und 19 seit dem Lockdown. Nach über drei Wochen würde ich euch jetzt gerne etwas Ermunterndes sagen wie «am Montag kehren wir zur Normalität zurück» oder «wir sind in der Corona-Zielgeraden». Das wäre aber gelogen. Und wäre es die Wahrheit, würde ich bereits tief in der Scheisse stecken. Warum? Ohne Corona, keine Chroniken, you know? Ich müsste mir somit unter Hochdruck Exit-Szenarien überlegen für «The Corona Chronicles». Der «Bloxit» so zu sagen. Aber noch ist es nicht soweit. Ich schreibe also noch ein bisschen weiter, sorry Hater!


Viele Fragen mich, wie ich zu all den Ideen komme, die ich mir hier so frisch von der Leber schreibe. Leber? frisch? Naja, bin mir nicht ganz sicher ob sie das selbe von sich behaupten würde. Und überhaupt: wo ist der Wein? Hahaha. Aber das ist ein anderes Thema. Also zurück wie ich zu Ideen komme? Das wüsste ich auch gerne! Die Windungen meines Gehirns sind unergründlich, ganz ehrlich. Und ich ziehe es manchmal vor nicht so fest in mich hinein zu horchen. Wer weiss, was sonst noch alles rauskommt! Hahaha, Spass.


Oft kommen Themen ganz spontan, so wie jetzt zum Beispiel. Dann setze ich mich ganz kurz an den (dank Home-Office) improvisierten Schreibtisch und schreibe mir meine Gedanken auf. Oft stichwortartig. Manchmal sind es ganze Formulierungen, weil ich sie so geil finde und sie nicht vergessen will. Manchmal entstehen Themen auch erst während ich schreibe. Und ich überlege mir währenddessen, was die übergeordnete Botschaft sein soll. Und dann gibt es Themen, die schreibe ich mir seit Tag 1 fett in die Agenda, weil sie mir wichtig sind und ich diese irgendwann mit euch teilen will. Es sind anspruchsvolle - zugegeben, auch heikle - Themen, die vielleicht etwas mehr textliche Ausarbeitung erfordern. Oder solche, die tief in meinem Herz stecken und deswegen schon mal Schreibblockaden hervorrufen. Oder aber solche, bei denen ich mich vielleicht zu fest aus dem Fenster lehnen muss - also polarisierend wirken könnten. Dann überlege ich noch einmal, ob sich das lohnt. Und eigentlich tut es das. Immer. Nicht wegen euch, sondern für mich.


Wenn dieser Blog also etwas Gutes hat, dann dass ich hier schreiben kann was ich will. Sei es über mich persönlich, über Politik, über die Tücken des Alltags oder was auch immer. Ich werde von niemandem dafür bezahlt, bin daher frei in der Themenwahl. Ich bin mein eigener Chef, muss also niemandem Rechenschaft ablegen. Und ganz wichtig: ich muss niemandem gefallen. Meine Leserschaft liest ja freiwillig. Wenn es morgen 20 Leser weniger sind, dann ist niemand böse, wenn es 20 mehr sind, dann freue ich (und nur ich) mich darüber. Von daher muss nur ich selbst verantworten können, ob ok ist, was hier steht. Aber so tragisch ist es nicht, bis jetzt gefalle ich euch. Und das ist super! Danke!


Wisst ihr aber was das Bloggen vereinfacht und der wichtigste Punkt überhaupt ist? Richtig! I DON'T GIVE A SHIT! Mir ist vollkommen egal, was andere über mich denken (ausser meiner Familie und paar Ausnahmen natürlich). Denn «Haters gonna hate». Sowieso. Und das war schon immer so. Mit dieser «mir scheissegal»-Einstellung kann ich daher auf die ganze Themen-Bandbreite zurückgreifen und das publizieren, was mir schon immer unter den Fingernägeln gebrannt hat! Uneingeschränkt. Losgelöst.


Ich sage hier nicht, dass alles easy peasy ist und dass das Bloggen immer leicht von der Hand geht. Mit täglicher Kadenz für euch zu publizieren ist ganz viel und harte Arbeit. Aber wisst ihr was? Es hilft meiner mentalen Gesundheit. Und es ist brutal befriedigend. Fast ekstatisch. I swear! Ich mache also noch ein bisschen weiter. Und ich freue mich über Leute, die mich unterstützen und zwischendurch meinen Part übernehmen. Love you!


So, ich kann nur jede/n ermuntern, selbst einen Blog zu lancieren! Ned lang überlegge, eifach mache! Hopp hopp. Lohnt sich!


Weltbestes Brot (gelingsicher)


240 g lauwarmes Wasser

1/4 Würfel Hefe (oder 7 g Trockenhefe)

350 g Weissmehl

150 g Roggenmehl (oder Dinkel)

100 g Naturjoghurt

1 EL Salz

1 TL Honig

2 EL Balsamico weiss


1 Bräter bzw. Gusseisentopf (oder ofenfeste Gratinform mit Deckel)


Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Etwa 2 Stunden aufgehen lassen. Zu einem Brot formen und in den gefetteten Bräter legen. Einschneiden. Deckel drauf.


Nun in den kalten Ofen, unterste Rille, stellen. Jetzt Ofen auf Ober- und Unterhitze stellen bei 240 °. 50 Minuten backen. Danach vorsichtig Deckel entfernen und 5-10 fertig backen für die Bräunung. Fertig!


Bliib gsund und bis glii!


Besitos ❤️

Diana



PS: Morgen übernimmt hier ein AUTOR (lasst es euch auf der Zunge zergehen) meinen Blog. Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Ein paar Lacher sind garantiert! Danke Simon.













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