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  • Diana Miranda

Day 49 - Ungewissheit

Seit die neuen Massnahmen zur Lockerung des Lockdowns präsentiert wurden, versuche ich mir eine Meinung zu bilden darüber, was ich davon halte. Eigentlich ist es gar keine wirkliche Lockerung sondern eine komplette Aufhebung - bis auf das Festival-Verbot bis Ende August vielleicht. Oder habe ich das falsch interpretiert? Wir haben ja jetzt 2 Monate erfolgreich #socialdistancing betrieben, um die Kurve abzuflachen. Ich hätte daher erwartet, dass man nur vorsichtig und Schritt für Schritt wieder Kontakte zulässt, damit diese Kurve nicht wieder exponentiell nach oben steigt. Aber genau das wird passieren meiner Meinung nach.


Meine Befürchtung: Spätestens 2 Wochen nach dem 11. Mai, wird es wieder so viele Neuansteckungen geben, wie zu Corona-Beginn. Wenn alle Kinder wieder zur Schule dürfen, die Lehrer entsprechend wieder unterrichten müssen, die Eltern ihre Schüler vom Kindergarten abholen, nachdem sie bei der Arbeit waren, wo sie ihre Arbeitskollegen wiedertreffen, dann ist es doch unvermeidlich, dass man sich mit dem Virus ansteckt. Ich frage mich ständig, ob ich irgendeine Information verpasst habe, die mich vom Gegenteil überzeugt. Was ist jetzt anders als vorher? Ausser dass die Wirtschaft Schäden davon getragen hat? Da fehlt mir echt ein Puzzle-Teil!


Wenn die Eltern wieder wie gewohnt zurück zur Arbeit müssen, dann müssen sie die Kinder ja auch wieder fremdbetreuen lassen. Da kommen also die Grosseltern wieder ins Spiel. Gemäss BAG ist eine Übertragung von Kinder zu Erwachsenen unwahrscheinlich, diese Information ist aber nicht bestätigt oder wissenschaftlich untersucht, selbst wenn es behauptet, dass Kinder sich bei ihren Eltern angesteckt haben und nicht umgekehrt. Selbst wenn Kinder keine schweren Krankheitsverläufe haben, wie können Ärzte wissen, wer in der Familie zuerst angesteckt wurde, wenn sie nicht alle getestet haben? Die Behörden selbst haben uns ja zu seiner Zeit gesagt, dass man den Virus in sich tragen kann und es nie erfährt, weil die Krankheit nicht ausbricht. Anstecken kann man andere aber so höchstwahrscheinlich trotzdem, selbst wenn man keine Symptome hat. Das heisst also für mich, dass Kinder auch Erwachsene anstecken könnten. Oder sehe ich das falsch? Und überhaupt, wer zieht wo die Altersgrenze zwischen den Kindern die nicht Überträger sind und denen, die es sind? In dieser Geschichte gibt es für mich einfach noch zu viele unbekannte Komponenten. Und genau diese lassen mich am Ganzen zweifeln.


Für mich heisst das, wenn ich also zurück zur Arbeit muss, dann muss ich mein Kind wieder von meinen Eltern betreuen lassen. Wenn mein Kind sie nicht ansteckt, dann kann ich dies aber tun, wenn ich mein Kind zu ihnen bringe. Oder soll ich meine knapp 2-jährigen Sohn bei ihnen vor der Tür absetzen, um den Kontakt zu vermeiden? Und was ist dann mit seiner Kleidung und sonstigen Sachen? Sind die nicht kontaminiert mit Viren, die ich eventuell in mir trage? Wie also können wir uns alle schützen und trotzdem zur Normalität zurückkehren? Und was mache ich, wenn meine Eltern entscheiden, dass sie mein Kind nicht betreuen, weil sie der ganzen Sache eben nicht trauen, so wie ich? Wo bringe ich dann mein Kind hin, zum BAG vielleicht? Natürlich nicht, denn Kinderbetreuung ist ja nach wie vor Privatsache.


Will mich jemand aufklären? Ich höre gerne zu.


Hebet Sorg!

Diana

Gambas al ajillo (mit Knoblauch)

für 2 Personen


300 g Black Tiger Crevetten (geschält)

4 Knoblauchzehen

0.5 dl Olivenöl

0.5 dl Weisswein

Chili frisch oder getrocknet

Salz

frische Petersilie


Crevetten waschen und mit einem Küchenpapier abtrocknen. Der Länge nach halbieren, evtl. Därme entfernen, wenn nötig. Öl in der Pfanne erhitzen und den grob gehackten Knoblauch langsam dünsten (er darf nicht braun werden), danach die Crevetten dazugeben und kräftig rühren bis sie rosa werden. Salzen und etwas Chili dazu (wer es gern schaft mag, sonst weglassen). Danach Weisswein dazugeben und alles leicht einköcheln lassen. Am Schluss frischgehackte Petersilie darüberstreuen und mit frischen Brot servieren! Herrlich!


Ein superschnelles und einfaches Rezept!

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