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  • Diana Miranda

Day 38 - Das paradiesische Exit-Szenario

Diese besondere Zeit, bringt ganz viele kreative Ideen zum Vorschein. Vor ein paar Tagen, als ich mich mit meinen Eltern so über mögliche Exit-Szenarien unterhielt, und darüber, wie wir irgendwie wieder zur Normalität zurückkehren könnten, hatte mein Vater eine etwas eigenartige aber geniale Idee. Wahrscheinlich nicht umsetzbar, aber doch eine Überlegung wert. Der Apfel fällt übrigens nicht weit vom Stamm, bei ihm rattert es auch non-stop in seinem Kopf. Die Gene Leute! Kann man nicht abstreiten.


Wenn man den Studien und Auswertungen glaubt und an diesem Virus eher Menschen älterer Jahrgänge und mit bereits bestehenden Pathologien erkranken, dann wäre es ja sehr schlau diese komplett zu isolieren, um sie möglichst effizient zu schützen. Das machen bereits viele. Jetzt stellt euch vor, diese Isolation würde nicht in den eigenen vier Wänden stattfinden, sondern an einem ganz bestimmten Ort. Warum also nicht gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen? Schliesslich sollen von dieser Situation gleich mehrere Instanzen profitieren. In unserem Fall die gesamte Menschheit und auch die Tourismusbranche. Könnte also besser nicht sein.


Was also, wenn man gruppenweise Ü65-Personen via serologischen Tests (zum Nachweis von Covid-Antikörpern) zunächst überprüft, ob sie bereits an COVID erkrankt sind. Die Leute, die gesund sind und es nachweislich noch nicht hatten und die, die es schon hatten, aber nicht mehr ansteckend sind, die steckt man in ein gechartetes Flugzeug (z.B. von Swiss) und fliegt sie irgendwo in die Malediven, fernab von der Zivilisation und von möglichen Ansteckungen. Vor Ort würde man diesen Leuten ein Gesamtpaket an Aktivitäten anbieten; Tauchen, Schnorcheln, Sprachkurse, Kochkurse, Jassen, Wellness, etc., damit sie sich nicht langweilen, damit sie beschäftigt sind und nicht zuviel an die Daheimgebliebenen denken müssen.


Natürlich müsste vor Ort genügend Personal zur Verfügung stehen und auch die nötige Infrastruktur, wie Ärzte, Instruktoren, Hotelpersonal, Köche, Pflegepersonal, Krankenhäuser, Apotheken, öffentlicher Verkehr von einer zur anderen Insel etc. Die medizinische Versorgung müsste ebenfalls gewährleistet sein, weil diese Touristen ja zum Teil andere Krankheiten in die Feriendestination mitnehmen. Die gesamte Belegschaft wäre natürlich vorweg auch auf COVID getestet worden, um die nötige Sicherheit auf den entsprechenden Inseln zu gewährleisten. Das Personal könnte sich aus Risikopatienten zusammenstellen, die unter 65 Jahren sind. Da wäre z.B. der 45-jährige Physiotherapeut darunter, der zeitlebens Diabetes hat, aber arbeiten kann oder die 38-jährige Fitnessinstruktorin mit einem Herzfehler, der sie aber nicht weiter beeinträchtigt soweit.


Wir hätten also zum einen mehr Arbeitsplätze geschaffen, zum anderen den Tourismus und somit die Wirtschaft wieder ein wenig angekurbelt. Das ganze könnte man natürlich auch auf andere Lokalitäten ausweiten, Mauritius, Seychellen, halt dort wo oft die Sonne scheint und es angenehm warm ist. Zwei Aspekte die nachweislich auch gegen Depression und Rheuma helfen.


Sobald alle Ü65 dann in paradiesischer Isolation verweilen, würde man auf dem Rest der Welt langsam mit einer strukturierten Durchseuchung anfangen und gleichzeitig Massnahmen zur Vernichtung des Virus einleiten z.B. gezielt den öffentlichen Raum desinfizieren oder zu weiteren Mitteln greifen, die wissenschaftlich belegt, zur Ausrottung beitragen. Dadurch, dass jüngere Menschen weniger schwer an COVID erkranken, trägt eine geplante, nachhaltige Ansteckung dazu bei, dass die wirklich harten Erkrankungsfälle nicht erneut zu einer Überbelastung der Pflegeplätze in Spitälern führt. Soweit so gut.


Wenn die Durchseuchung erfolgreich stattgefunden hat und die Ansteckungsrate gegen 0 geht, dann würde man damit starten, die Corona-Touristen langsam wieder zurückzuholen und Familienkontakte übergenerational zuzulassen. Die soziale Distanz wird ja von vielen jetzt schon eingehalten. Es wäre daher nicht weiter schlimm, wenn man diese Periode für die Dauer der Ausrottung etwas expandieren würde. Mit dem besten Zweck der Welt natürlich. Und mit dem schönsten Wiedersehen. Sobald nämlich alles vorbei ist und die Generationen wieder vereint sind, können sie sich auch physisch begegnen und sich endlich wieder in die Arme fallen.


Natürlich ist dieser Ansatz nicht ganz fertig gedacht und hat ein paar Lücken, zugegeben. Aber träumen darf man ja. Ich gehe jetzt mal den Bundesrat anrufen. Hahahaha.


Machts gut!

Diana

Crespelle con spinaci

für 2-4 Personen


Für die Crepes:

150 g Weissmehl

250 g Milch

150 g Wasser

2 Eier

20 g Rapsöl


Alle Zutaten zu einem Teig vermischen. 30 Minuten stehen lassen. Danach in einer gefetteten Bratpfanne auf mittlerer Hitze die Crèpes machen. Es gibt ca. 6 Stück. Je nach Pfannengrösse. Beiseite stellen.


Für die Füllung:

100 g Bratspeck kleingeschnitten

150 g Zwiebeln kleingehackt

1 Knoblauchzehe kleingehackt

20 g Olivenöl

300 g frischer Spinat

200 g Frischkäse oder Ricotta

etwas Rahm

Salz, Pfeffer


Zuerst den Blattspinat waschen, kleinschneiden und blanchieren. Abschütten und die Flüssigkeit auspressen. In einer Pfanne die Zwiebeln, den Knoblauch und den Speck im Olivenöl anbraten, danach den Spinat beifügen. Alles gut vermischen und etwas weiter garen. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Danach Frischkäse untermischen und gut würzen. Je nach Konsistenz einen Schuss Rahm hinzugeben.


Jetzt die Crepes mit der Spinat-Farce füllen und einrollen. In eine Auflaufform geben. Etwas Käse darüberstreuen und ca. 10 Minuten gratinieren bei 180° Grad. Fertig!


Ich hab dazu einen Rüeblisalat serviert.

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